01
Verhältnis
Wie viel Kaffee auf wie viel Wasser. Filterkaffee gelingt mit 1:15 bis 1:17, also etwa 60 g pro Liter, Espresso mit etwa 1:2. Wieg beides: Ein Esslöffel Kaffee fasst 4 bis 8 g. Das hängt von Röstung und Mahlgrad ab und davon, ob er gestrichen oder gehäuft ist.
02
Mahlgrad
Je feiner gemahlen, desto schneller löst das Wasser die Aromen. Sauer und dünn heißt: zu wenig gelöst, also feiner mahlen. Bitter und trocken heißt: zu viel, also gröber. Immer nur eine Stufe auf einmal ändern.
03
Temperatur
92 bis 96 °C für die meisten Methoden. Helle Röstungen mögen es heiß, dunkle etwas kühler. Ohne Thermometer: Lass aufgekochtes Wasser 30 bis 60 Sekunden stehen.
04
Zeit
Wie lange Wasser und Kaffee Kontakt haben. Ein V60 läuft etwa drei Minuten, eine French Press zieht vier Minuten, bevor du abschöpfst, ein Espresso braucht 25 bis 32 Sekunden. Liegt die Zeit weit daneben, liegt es meist am Mahlgrad.
Wasser
Eine Tasse Kaffee besteht zu etwa 98 % aus Wasser, deshalb zählt das Wasser. Sehr hartes Leitungswasser wie in Berlin macht den Geschmack flach und den Wasserkocher kalkig. Ein einfacher Filterkrug senkt die Karbonathärte und macht den Geschmack spürbar lebendiger.
Bohnen
Kauf ganze Bohnen mit Röstdatum, lager sie luftdicht und dunkel und mahl erst direkt vor dem Brühen: Gemahlener Kaffee verliert sein Aroma schnell. Filterkaffee schmeckt meist etwa eine bis sechs Wochen nach der Röstung am besten.